Forex Trading lernen

Traden lernen: 5 geheime Dinge die Du unbedingt wissen musst!

Hallo, schön dass Du Dich für Trading interessierst. Der Handel an den Finanzmärkten ist ein in der Tat spannendes und polarisierendes Thema. Eines vorweg, es hört sich alles komplizierter an, als es tatsächlich ist. Dieser Artikel beschreibt Dir die Grundlagen des Tradings in einfachen Worten, denn es ist durchaus wahrscheinlich, dass Du mit etwas Übung und Disziplin den ein oder anderen Euro zusätzlich an der Börse verdienen kannst.

Was ist Trading überhaupt?

Trading ist im Sinne nicht anderes als Handel. Am Finanzmarkt bekommst Du für Dein Geld weder Äpfel noch Bananen sondern Wertpapiere, Devisen oder Abbildungen, sog. Derivate in jeglicher Form. Keine Angst vor den Begriffen, das sind lediglich Produkte die Du am Finanzmarkt, an der Börse, entweder kaufst oder verkaufst.

Das Ziel des Handels ist es billig zu kaufen und teuer zu verkaufen. Am Ende des Handels soll ein Handelsüberschuss entstehen. Einfach ausgedrückt: Am Ende des Handelstages soll mehr Geld im Geldsäckchen sein als zu Beginn. Das Geldsäckchen im Finanzhandel ist das Depot bzw. das Handleskonto beim Broker.

Der Broker leitet Deinen Kauf- bzw. Verkaufsauftrag, die Order an die Börse bzw. den Finanzmarkt weiter. Auf dem Finanzmarkt wird die Gegenposition zu Deinem Auftrag ermittelt und entsprechend ausgeführt.

Zusammengefasst ist Trading der Handel mit Finanzprodukten mit dem Ziel kontinuierlich Gewinn zu erwirtschaften.

Welche Begrifflichkeiten und Hilfsmittel benötigst Du?

Für viele ist es interessant den Handel bequem von zu Hause auszuführen. Damit der Handel reibungslos funktioniert benötigst Du zum Einen technische Hilfsmittel und zum Anderen tradingspezifische Begrifflichkeiten.

Die technischen Hilfsmittel sind überschaubar und stellen für eigentlich für niemanden eine große Hürde dar. Du benötigst lediglich einen PC, Laptop oder ein Tablet, einen zuverlässigen Broker und etwas Kapital auf Deinem Handelskonto. Die Handelsplattform stellt Dir der Broker zur Verfügung. Diese besitzt eine Chartfunktion besitzt, welche Dir den Verlauf des Kurses in einem Preis Diagramm, genannt Chart darstellt. Dazu mehr im Absatz über die Grundlagen eines Charts.

Die wichtigsten Begrifflichkeiten sind:

  • Markt – Gesamtheit der Käufer und Verkäufer eines Finanzprodukts.
  • Long – Der Händler spekuliert auf steigende Preise
  • Short – Der Händler spekuliert auf fallende Preise
  • Spread – Differenz von Kauf und Verkaufspreis.
  • Margin – Margin ist die Einlage des Kapitals auf dem Handelskonto, die dem Broker als Sicherheit dient, wenn Positionen mit Hebel gehandelt werden.
  • Margin Call – ist der Wertausgleich, wenn die Einlage des Handelskonto aufgrund von Verlustpositionen auf eine definierte kritische Größe schrumpft.
  • Hebel – Beschreibt das Bezugsverhältnis zwischen Sicherheitseinlage, die der Händler zu leisten hat und tatsächlicher Positionsgröße die gehandelt wird.
  • Stopp Loss – Die Stopp Loss Order dient zur Verlustbegrenzung und wird an dem Punkt ausgeführt, wenn die Idee des Handels vorüber ist.

Wie kannst Du die Richtung erahnen?

Die Frage aller Frage im Trading: Wohin geht der Markt? Diese Frage kann niemand beantworten. Der Trader kann lediglich mit Wahrscheinlichkeiten und Ableitungen aus der Vergangenheit und der Gegenwart arbeiten und diese für die Zukunft antizipieren. Allein dieses Verständnis sagt bereits aus, dass Trading immer mit Verlusten verbunden ist.

Um es ganz deutlich auszudrücken. Um am Finanzmarkt erfolgreich zu sein musst Du Verluste machen. Die Verluste müssen in der Summe kleiner als Deine Gewinne sein. 

Damit Du die Richtung antizipieren kannst gibt es verschiedene Möglichkeiten.

  1. Die Fundamentalanalyse, wenn Du Dir einen Überblick über die Nachrichten der Finanzwelt machst und Zusammenhänge erkennst und diese dann auf das Marktgeschehen interpretierst. Dadurch versuchst Du Impulse aufgrund von marktbewegenden Ereignissen zu antiziperen. Das sind z.B. Leitzinsentscheidungen, Wirtschaftsdaten oder geopolitische Ereignisse wie Präsidentenwahlen usw.
  2. die technische Analyse beschäftigt sich hingegen mit den Auswirkungen der Fundamentalanalyse und leitet daraus graphisch Situationen aus der Preisentwicklung ab, um steigende bzw. fallende Kurse zu antizipieren.

Das nächste Kapitel beschäftigt sich mit den Grundlagen der technischen Analyse.

Grundlagen eines Charts und einfache technische Hilfsmittel

Es gibt für das Chart unterschiedliche Darstellungen. Das Linienchart, das Balkendiagramm oder eben die Kerzendarstellung. Diese Ausführung befasst sich mit der Kerzendarstellung. Folgende Grafik erklärt die Informationen, welche eine Kerze liefert schematisch:


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Ein Kerze selbst wird meist durch eine eingestellte zeitliche Vorgabe definiert. Das bedeutet in einem Stundenchart steht eine Kerze für die Preisentwicklung einer vollen Stunde. In einem 5 Minutenchart eben für die Preisentwicklung in 5 Minuten. Unter Abbildung ist ein 4 Stundenchart (H4), sprich ein Kerze beinhaltet die Preisentwicklung von 4 Stunden.

H4 Chart mit technischen Hilfsmitteln

 

 

Das H4 Chart des Währungspaares USDCAD zeigt drei verschiedene Hilfsmittel zur technischen Bestimmung der Bewegungsrichtung des Marktes.

  1. Gleitende Durchschnitte helfen die Tendenz auf objektive Art und Weise aus der Berechnung einer definierten Anzahl vergangener Perioden zu berechnen und diese grafisch in Linienform auf dem Chart abzubilden.
  2. Trendlinien sind ein subjektiveres Hilfsmittel ähnlich der gleitenden Druchschnitte, um die Tendenz zu bestimmen. Die einzige Rege bei Trendlinien ist, dass sie mind. zwei Auflagepunkte benötigt um gezeichnet werden zu können.
  3. Oszillatoren generell zeigen die Ausprägung der Bewegung und indizieren eine Umkehr in sog. Überkauft und Überverkauftzonen an. Bekannte Oszillatore sind der RSI, Williams %R oder auch der MACD, wobei letztgenannter auch zur Trendbestimmung eingesetzt wird.

Aus diesen einfachen Hilfsmittel stellt sich der Trader ein Handelssystem zusammen, nach welchem er seine Positionen plant und ausführt. Wie bereits weiter oben im Text erwähnt, muss und wird es immer Verlusttrades geben, um letztendlich erfolgreich sein zu können.

Damit Du schnell den Einstige findest zu guter letzt noch eine Idee wie der Handel nach einem System aussehen könnte. Dieses System dient nur zur Übung und daher bitte nur auf einem Demokonto unter Beachtung des Risikohinweises ausführen.

Eine einfach Strategie

Für die Strategie werden folgende Indikatoren verwendet: EMA13; EMA35 und MACD (12,26,9).

  1. Eine Position wird gekauft, wenn der EMA13 den EMA35 von untern nach oben kreuzt und der MACD positiv ist.
  2. Der Stopp Loss wird unter dem letzten zyklischen Tief platziert.
  3. Die Position wird verkauft, wenn der EMA13 den EMA35 wieder von oben nach unten kreuzt.
  4. Die Position wird verkauft, wenn der Stopp Loss ausgeführt wird.
  5. Der Stopp Loss wird nachgezogen, wenn es ein neues höheres zyklisches Hoch gibt.

Zur Veranschaulichung ein Handelsbeispiel im Chart.

BeispielTrade mit der EMA_MACD Strategie

In folgendem Artikel lernst Du, wie Du Dir in 7 Schritten eine eigene Strategie erstellen kannst. Möchtest Du gerne wissen warum Trading bei vielen nicht funktioniert, kannst Du hier drei Gründe dafür finden.

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3 comments
3 Gründe warum Trading nicht funktioniert… – Frank Sohlleder says November 1, 2017

[…] weißt du, warum Trading unter Umständen nicht funktioniert und in diesem Beitrag verrate ich dir 5 grundlegende Dinge, die du über Trading wissen solltest um ein guter Trader zu […]

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In 7 Schritten zur Trading Strategie – Frank Sohlleder says November 3, 2017

[…] im letzten Artikel hast Du die 5 wichtigen Dinge gelernt, die Du im Trading beherrschen musst. Im letzten Abschnitt des vorigen Artikels hast Du […]

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Wie viele Trader sind erfolgreich? - Frank Sohlleder says April 4, 2018

[…] Die ersten Schritte im Trading sind gar nicht so schwer. Nur Mut, Du musst sie einfach nur damit beginnen, Deinen Weg zu gehen. Ein exzellenter Kurs wird kostenfrei von babypips angeboten. Es sind sogar nur 7 Schritte notwendig, um eine Strategie zu entwickeln. […]

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